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In der Werkstatt


Auf dieser Seite möchte ich Fotos sowie Beschreibungen (soweit möglich) als neueste Veränderungen auf der Anlage zeigen. Da dies je nach Bedarf und „Bastelwut“ geschieht, wird immer was neues zu sehen sein.
Im Frühjahr werden dann auch Fotos vom Bau der Erweiterung dazukommen. Für Anregungen und Tips bin ich sehr dankbar.


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Hier ein Foto über die neuen "alten" Langholzwagen. Von den LGB-Drehgestellen (Kat. Nr. 40770) ausgehend entstanden mit Hilfe einsteckbarer Rungen, kleiner Ketten als Befestigung und Holunder- sowie Apfelbaumästen ein kleiner Holzzug.


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In den letzten 2 Jahren war ich damit beschäftigt, in die Loks Digital- und Sounddekoder einzubauen. Die Digitaldekoder stammen in erster Linie von Lehmann/Lenz, während die Sounddekoder größtenteils von Sonor stammen. In den meisten Loks bereitet der Einbau der Dekoder keine Probleme - sie bieten innen genug Platz - , lediglich das LGBchen stellte mich vor einige Probleme. Die großen Dekoder ließen sich nicht in der Lok "verstecken", bis ... ich bei Electronic Conrad fündig wurde.

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Dort wurde ein preisgünstiger DCC-Dekoder von Kühn (T121) angeboten (knapp 25 €), der einerseits schön klein ist (13,9 mm x 21,9 mm) und andererseits mit 1,0 A Motorleistung für das LGB-Motörchen voll ausreichte. Er paßt problemlos oben in den Kohlenkasten des LGBchens (siehe Bild). Da er zusätzlich einen schaltbaren Ausgang besitzt, bekam das LGBchen dann noch Licht (über gelbe LED's).
Einziger Nachteil: er schaltet die Analogspannung nicht durch (wie bei den Lehmann-Dekodern - muß programmiert werden) - das Problem wurde hier aber mit einem vierpoligen Umschalter (Analog/Digital - im Vordergrund zu sehen) gelöst. Der Jumbo als Stromlieferant sollte allerdings nur ca. 18 - 20 V zur Zentrale liefern (etwas zurückregeln), sonst spricht der Überlastschutz des Dekoders an. fündig wurde.

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Hier ein kurzer Blick in das "Schweineschnäuzchen". Links ist der Sound-Dekoder mit dem Kühlblech, in der Mitte der Digitaldekoder und rechts der Lautsprecher im Gehäuse zu sehen. Da durch die Digitalspannung von 20 - 24 Volt der Spannungsregler immer voll belastet wird, sollte die Kühlung durchaus etwas reichlicher ausfallen. Ich verwende dafür 2 Alu-Lochblechstreifen von ca. 2 x 3 cm pro Dekoder. Wird das Bauteil zu heiß, schaltet der Dekoder einfach ab. Dann die Lok kurz stromlos schalten (z.B. über Notaus-Taste), dann läuft der Dekoder normal weiter.

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Bei der U 43 war es schon etwas komplizierter, denn das Sondmodul paßt geradeso in der Führerhaus - die Zwischenwand mußte entfernt werden. Der Lautsprecher bildet die Verlängerung des Kessels und gibt den Schall laut hörbar ins Führerhaus ab.
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Der Reed-Kontakt für den langen Streckenpfiff. Er wird über einen Gleismagneten ausgelöst. Die meisten Loks besitzen einen derartigen Reed-Kontakt, da die SONOR-Moduln dies als zusätzliche Funktion beinhalten.

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Der Digitaldekoder befindet sich innen am Wasserkasten. So bleiben die Kabelwege kurz und das Durcheinander überschaubar.
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Wenn die Lok qualmt und Krach macht, dann darf der Lokführer das auch...

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Zur Abwechslung mal was einfaches - die IVK. Der Pfeil kennzeichnet die beiden Potentiometer, die für Anfahr- bzw. Bremsschwelle verantwortlich sind. Sie werden beim Einbau eingestellt und sorgen z.B. dafür, dass wirklich nur dann die Bremsen quietschen, wenn die Lok anhält.
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Der Reed-Kontakt für den Streckenpfiff innerhalb des vorderen Drehgestells.

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Bei der Schöma-Diesellok mußte ich dann wieder zu unkonventionellen Mitteln greifen: Dem Lokführer mußten die Beine amputiert werden, sonst würde das Soundmodul mit seinen Abmessungen von 90 x 40 mm nicht hinheinpassen. Es sitzt so in der kurzen Schnauze der Lok.
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Das Lokmittelteil muß entsprechend ausgesägt werden. Inzwischen gibt es auch kleinere Moduln von DIETZ, die diesen Arbeitsschritt nicht brauchen.
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Der Lokführer an seinem Arbeitsplatz. Er sitzt auf dem Speicherschaltkreis. Wenn er aussteigen möchte, borge ich ihm gern einen Rollstuhl (die Berufsgenossenschaft hatte gerade einen neuen Neuen genehmigt (-; )...
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Noch ein Blick auf die Lok. Im Vordergrund ist wieder das Kühlblech zu sehen, was auch gleichzeitig zur Befestigung des Soundmoduls dient.

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Ein Blick in die Mallet-Lok. Früher waren hier 2 Lokdekoder (1 für jeden Motor) und ein Schaltmodul für das Licht untergebracht, der Lenz-Dekoder LE4024B auf dem Lokgewicht ersetzt alle. Links ist das Soundmodul zu sehen, das in einer Nut eingefräst im Lokoberteil eingesetzt ist. Rechts unter dem Lokdekoder befindet sich eine selbstgebaute Verteilerplatine. Jetzt macht die Lok einen aufgeräumten Eindruck.
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Der Lautsprecher befindet sich der Feuerbüchse. Diese Lösung hat den Vorteil, daß er vollkommen gekapselt (= akustisch entkoppelt) ist.

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Ein Blick in die Rangierlok von LGB (Art.nr. 21620) - sie hat einen LENZ-Dekoder (LE 4024B - im Vordergrund rechts), ein X-clusive-Soundmodul von DIETZ (VL 260 - Mitte) und einen Lautsprecher erhalten, der im Führerhaus der Lok untergebracht ist.

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Nachdem ich nun das 4. Mal beim Aufgleisen der "Mallet" aus dem Rollstuhl gefallen war, wurde es Zeit für eine Vorrichtung zum gefahrlosen Transportieren der schweren Loks und meiner Gesundheit (-: Die Live-Steamer werden diesen Korb schon kennen - sie transportieren ihre heißen Loks auf diese Weise.
Man nehme 1 Einkaufskorb, 2 Trageleisten (Sperrholz 5 Lagen), 2 Tapetenleisten, 2 Aluminium-Flachprofile zur Verstärkung, 1 Aufgleisblech (Kat. Nr. ), 1 Treppen-Trittkante als Abschluß, 1 Stück Plastrohr zum Aufsetzen im Winkel sowie die längste Lok als Maß (bei mir etwas mehr als 1 m) und einige Stunden Bastelzeit - fertig ist die Aufgleis-/Transporthilfe.
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Dann bleibt auch die Mallet sicher im Gleis (und ich im Rollstuhl).

Durch meine Filmerei auf Gartenbahntreffen entstand der Wunsch, die Fahrzeuge in der Objektebene filmen zu können. Die kompakte Bauweise der digitalen Videokameras ermöglichte ein Mitfahren auf den Waggons. Allerdings entsprachen die erhaltenen Bilder selten unserem Sehverhalten insbesondere in Kurven, wo die Kamera starr weiter geradeaus schaute und unsanft, für den Betrachter unwerwartet herumgerissen wurde. Lösung des Problems - etwas Zeit, etwas Probieren und ... ein Stabilbaukasten der Firma Eitech.

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Die Grundlage für den Aufbau bildet ein Rollwagen von Scheba, der über die notwendige Eigenmasse verfügt. Aus dem Baumarkt Abteilung Holzverarbeitung stammt die Grundplatte, wo der Drehsattel aufgeschraubt wird. Für einen ruhigen Lauf des Wagens sorgen dann noch 2 Bleigewichte aus der Tauchkiste (-;
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Die Kamera sitzt auf einer U-Platte, die durch Gewindestäbe verstärkt wird. Die Neigung der U-Platte kann durch eine Stellschraube eingestellt werden.
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Ein Blick auf die Deichsel. Sie gibt die Kurveninformation an den Drehsattel weiter. Die Verwendung eines sichelförmigen Langloch-Flachprofils kann sogar eine "Kurvenvorgabe" eingestellen - was sich in Sinsheim 2004 als vorausschauende Idee erwies (Vorsicht - ist ein reichliches MB, DiVX 5.1.1).

* Fotos 1995 - 05
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